The Power of Love - Dein Podcast in die Selbstliebe
The Power of Love - Dein Podcast in die Selbstliebe
#117 Wie man als Erwachsener Freunde findet. Warum wir alle aufeinander warten und wie echte Nähe entsteht
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Freundschaften als Erwachsene entstehen gar nicht mehr so selbstverständlich wie früher.
In dieser Folge nehme ich dich mit in meine ganz persönliche Reise nach meinem Umzug an den Bodensee und teile die Erkenntnisse, die mich am meisten überrascht haben.
Wir sprechen darüber…
✨ warum wir oft darauf warten, dass andere den ersten Schritt machen.
✨ weshalb Verbundenheit nicht mit Glück, sondern mit Haltung beginnt.
✨ wie aus kleinen Begegnungen echte Freundschaften entstehen können.
✨ und warum Liebe so viel mehr ist als eine romantische Beziehung.
Vielleicht ist diese Folge genau die Einladung, die du gerade gebraucht hast.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Zuhören.
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Mehr Infos zu EVA LARA unter www.evalara.de oder auf Instagram @evalara.coaching
Herzlich willkommen zum Podcast The Power of Love, dein Podcast über die Liebe zu dir und die Liebe zu diesem Leben. Mein Name ist Eva Lara, ich bin Selbstliebe-Coachin und ich widme meine Arbeit und auch diesem Podcast immer diese einen Frage. Was steht eigentlich zwischen dir und der Liebe? Und in dieser Folge gehen wir auf den Aspekt von Freundschaft ein, nämlich, hey, wie geht es eigentlich, als Erwachsene neue Freunde zu finden, neue Menschen kennenzulernen? Wie geht das? Und ich wünsche dir jetzt erstmal ganz, ganz viel Freude beim Lauschen. Ich teile mit dir fünf Learnings aus meinen letzten Wochen, wo ich dieser Frage nochmal so ganz in der Tiefe auf den Grund gegangen bin, weil ich nämlich umgezogen bin und einfach niemanden kannte. Und ja, wünsche dir viel Freude. Ja, als Kinder war das irgendwie einfacher, oder? Ja, wir sind einfach auf jemanden zugegangen. Da hat schon ein einziger Satz gereicht: willst du mit mir spielen? Mit der Nachbarin zum Beispiel oder im Urlaub. Und fünf Minuten später war man dann befreundet. Und heute als Erwachsene ist das doch irgendwie komisch. Wir klingeln eben nicht einfach bei der Nachbarin und fragen, hallo, möchtest du meine Freundin sein? Und genau deshalb möchte ich mit dir darüber sprechen. Worüber, ich glaube, eigentlich erstaunlich wenig Menschen sprechen. Aber eben, weil ich gerade vor zwei Monaten umgezogen bin. Und by the way, ist auch einer der Gründe, warum es so lange gedauert hat, bis einfach hier wieder eine neue Folge reinkommt bei The Power of Love. Ich habe Nachrichten bekommen. Ich habe letztens zum Beispiel, da rede ich später nochmal drüber, mein Feuer initiiert und da war dann eine ziemlich coole Frau da, die meinte, dass sie so gerne den Podcast hört und so. Habe ich gemerkt, nee, ich will da mal wieder was teilen, wo ich glaube, dass es dir ein Beitrag sein kann. Und ich habe eben in der Reflexion über diese Thematik, Freunde finden als Erwachsene, gemerkt, dass das echt mit vielen Menschen in Resonanz geht, mit wem ich so drüber rede. Und gleichzeitig wird, glaube ich, gar nicht so oft darüber gesprochen. Also wie findet man eigentlich als Erwachsener neue Freunde? Oder eigentlich ist es doch noch viel wichtiger, so wie entsteht eigentlich echte Verbindung. Ja, weil ich glaube, das sind eigentlich zwei verschiedene Fragen. Und ich bin, ich möchte kurz so nochmal einschmeißen, dass natürlich habe ich noch Freunde in Würzburg oder in Portugal, so Orte, an denen ich länger gelebt habe. Und aber ich weiß nicht, wie es dir geht, aber es ist schon auch, ja, das ist wunderschön, dass es bleibt und wir können uns besuchen und wir können telefonieren und so. Und gleichzeitig ist jedenfalls in mir, und ich stelle mir vor, dass es in vielen da, vielleicht in allen da, in den meisten, so ein Wunsch, dass man auch einfach mal physisch zusammenkommt. Auch mal spontan, oder? Ein Spaziergang macht oder zusammen Abend ist oder so. Und ich finde es so, so wichtig, auch umgeben zu sein in meinem Fall, auch von Frauen. Ja. So, also war das für mich sehr wichtig. Ich bin umgezogen und ich wusste, ich wünsche mir da Menschen in meinem Leben und ich weiß, es braucht auch Zeit und so, aber ich wünsche mir Menschen in meinem Leben, mit denen ich mich auch spontan treffen kann. Und die wohnen nicht 300 oder mehr Kilometer entfernt. Und ich verbringe auch unglaublich gerne Zeit mit mir. Und ich finde, das eine schließt das andere wie gar nicht aus, oder? Es ist nicht entweder oder. Wenn ich zum Beispiel alleine reise oder mal einen Spaziergang mache oder stundenlang in einem Café hocke und meine Journale vollschreibe mit meinen innersten Geschichten. Und dabei habe ich gemerkt, dass es gar nicht so die Angst vor dem Alleinesein ist, sondern vielmehr darunter steckt, eine Angst, nicht verbunden zu sein oder nicht in so einem, ja, in Begegnungen zu sein. Und so mag ich dich gerne einladen, mal mit mir für einen Moment zu spüren und zu reflektieren, wie das bei dir ist. So wie oft verwechseln wir eigentlich alleine sein mit Einsamkeit? Ja, ich glaube, fast jeder kennt beides, oder? Man kann ja mit anderen zusammen sein, in einer riesigen Gruppe und sich trotzdem alleine fühlen oder auch mit einem Partner zusammen sein und sich alleine fühlen. Oder alleine am Meer sitzen und sich unglaublich verbunden fühlen. Und so mag ich direkt mit meinem ersten Learning der vergangenen Wochen starten. Und wie das, was ich herausgefunden habe, wie das geht, als Erwachsener Freunde zu finden. Also eins meiner Learnings ist, dass Verbundenheit nicht automatisch durch Menschen entsteht, sondern durch Begegnungen. Und das bedeutet, dass wir nicht darauf warten können, ausgewählt zu werden. Und dazu meine kleine Geschichte. Ich war eingeladen zu einem Frauenkreis und da musste man so ein Stück hinfahren. Ich glaube, das muss man meistens, wenn man hier wohnt, wo ich wohne, in dieser Bodensee-Allgäu-Region. Und habe mich dann jedenfalls auf diesen Weg gemacht. Und auf dem Weg im Auto habe ich gemerkt, dass da so ein Gedanke kam, so ein hoffentlich mögen die mich. Und als ich den Gedanken bemerkt habe, ja, war ich wie berührt davon. Oder musste so ein bisschen schmunzeln. Und habe mir gedacht, hä, ich kenne doch diese Frauen gar nicht. Woher weiß ich denn eigentlich, ob ich sie mag? So, und trotzdem ist es mir so wichtig, dass ich gemocht werde, oder? Und in dieser Erkenntnis steckt einfach drin, dass wir aufhören dürfen, darauf zu warten, dass andere uns wählen. Dass wir selbst eben genauso wählen dürfen. Mit so Fragen wie, kann ich hier ich selbst sein, kann ich mich hier sicher fühlen? Fühle ich mich wohl? Berührt mich dieser Mensch oder dieser Kreis? Denn, und das ist völlig normal, nicht jeder Mensch passt zu jedem, oder? Und mein Fazit zu dem Frauenkreis war eben, ich habe es geliebt und ich konnte mich genau mit diesem Gedanken zeigen, diesem Wunsch, den ich in mir gefunden habe, gemocht zu werden, die Erkenntnis, dass ich mich selbst wähle und in diesem Selbstwählen zu spüren, ich liebe diesen Kreis. Ich fühle mich unglaublich wohl hier. Das zweite Learning ist, wir müssen manchmal einen ersten Schritt wagen. Mir wurde irgendwann klar, also ziemlich schnell, da wird jetzt niemand an meiner Tür klingeln. Also es ist an mir, oder? Ich komme hierher, ich habe Lust auf Begegnungen, auf Verbundenheit. Also es ist doch an mir, kleine Einladungen auszusprechen. Und so habe ich zum Beispiel bei Instagram in meiner Story so einen Post gemacht, vielleicht hast du es ja auch gesehen, zufällig. Hat jemand Lust, mit mir ein Feuer zu machen? Und das ist ja eine Einladung zur Begegnung. Also nicht eine Einladung zu, hey, willst du meine Freundin sein? Sondern wollen wir was zusammen machen? Hast du Lust, dass wir uns an diesem Ort begegnen? Und ja, an dem Abend saßen wir eben in einem kleinen Kreis zusammen. Und es war so schön. In Österreich würde man sagen, das war urschön. Oder ich habe mal eine Frau angesprochen in so einem Café am Hafen. Und später haben wir uns dann zum Spaziergang verabredet. Und nicht jede Einladung wird angenommen. Ich habe sie auch nicht direkt gefragt, wollen wir spazieren gehen, sondern das war einfach so ein Hey, ist ja voll schön hier. Oder ja, ich glaube, so ging das irgendwie los. Die saß da gerade und hat so den Moment genossen. Und das zu äußern, so sie darin zu fühlen, wie sie gerade das genießt und gemeinsam in das Jetzt einzutauchen, Begegnung zu schaffen in dem, was jetzt gerade ist. Und ja, wie gesagt, es wird nicht jede Begegnung angenommen, äh, jede Einladung angenommen, aber es braucht doch für Verbindung immer erstmal eine Einladung. Also es braucht diese kleinen Einladungen, dieses kleine Aufeinanderzugehen, diese kleinen ersten Schritte. Und ich glaube, viele kennen das, dass man jemanden sieht und sympathisch findet, oder? Und sich irgendwie nicht traut, wirklich diese Schritte zu gehen und sich dann wie aus der Entfernung vielleicht Komplimente zuschmeißt, also so in Gedanken oder dann, ja, vielleicht kennt man die Person schon länger und dann macht man das über WhatsApp, aber dennoch nicht diese Schritte geht, dann wirklich sich auch zu treffen und potenzielle Verbindungsmomente zu schaffen. Und jetzt erinnere ich mich gerade daran, wenn ich das gerade so ausspreche, ich habe mal bei einer Yoga-Lehrera-Ausbildung immer wieder so Tagesworkshops zum Thema Selbstliebe gegeben. Und bei einer Ausbildung, bei einer Ausbildungsrunde quasi, kam später eine Teilnehmerin zu mir und sagte, als sie mich kennengelernt hat, als ich dort in ihrem Kurs war praktisch, wusste sie, dass oder hat sich so dieses Gefühl gehabt, dass sie sich wünscht, dass wir mal Freundinnen sind. Und das hat sie einfach ausgesprochen und mir gesagt. Und ich finde es super mutig. Und ich weiß auch nicht, ob ich mich das trauen würde. Und das ist dennoch jetzt ein paar Jahre her und heute ist sie eine meiner engsten Freundinnen. Ich finde es mega spannend, weil ich weiß nicht, wie oft sowas wirklich passiert, dass man sowas ausspricht und dann kommt es wirklich dazu. Aber ich glaube, in ihrem Fall war es einfach wie ehrlich, war es einfach wie da. Und mir geht es gerade in diesem Beispiel einfach um diese Einladungen schaffen für ehrliche Momente von Begegnung. Lass uns zum nächsten Learning kommen. Learning 3. Ich sage jetzt gerade die ganze Zeit immer wieder, Freunde suchen. Und aber ich glaube, wenn, ja, es geht eigentlich nicht darum, Freunde zu suchen. Ich sage das einfach, weil das so umgangssprachlich ist, oder? Es geht doch gar nicht darum, Freunde zu suchen, es geht darum, dass wir Begegnungen schaffen. Ja. Und ich glaube, hier ist auch schon in dir so ein innerer Switch möglich, äh, Switch shift möglich. Wenn du das schiffst, also falls du gerade den Gedanken hast, ich wünsche mir noch mehr Freunde, dass es weggeht von ich brauche Freunde und hinzu, ich wünsche mir Begegnungen. Ich möchte Begegnungen schaffen. Und die Frage ist jetzt natürlich, hey, wie geht das? Was bedeutet das Begegnung und wie geht das? So, ich meine damit, mal einen Kaffee, mal einen Spaziergang, mal ein Feuer, mal ein Besuch auf einem Markt, mal ein gemeinsames Essen. Und nicht aus jeder Begegnung, und ich glaube, das ist ganz wichtig, muss eine Freundschaft werden. Aber jede Freundschaft beginnt mit einer Begegnung. Und der Rest entsteht daraus, oder? Das entsteht doch aus der Begegnung. Zu schauen, okay, dahin zieht mich das Leben, aber was daraus entsteht, das überlasse ich auch dem Leben. Wir schauen mich. Das lasse ich dann wieder los. So, letztens habe ich zum Beispiel einen Tag in einem Café in Bregenz verbracht oder so einen Nachmittag und gearbeitet. Und dann habe ich mich daran erinnert, dass ein Bekannter von mir auch in Bregenz lebt und ich weiß, der arbeitet auch von zu Hause. Und dann habe ich ihm geschrieben, ob er nicht Lust hat, in dieses Coworking-Café, in dem ich war, zu kommen, dass wir da zusammenarbeiten. Und das ist so ein Punkt, oder? So kann aus Bekanntschaft Freundschaft werden, indem man einfach mehr Gelegenheiten hat, sich kennenzulernen, einfach mehr Zeit miteinander hat. So. Und er hat mir dann geantwortet und hat geschrieben, hey, er sitzt gerade mit Freunden in einem Restaurant und hat mich eingeladen, dazu zu kommen. Und später, als ich dann fertig war, bin ich tatsächlich dazugekommen und habe aber so gemerkt, hey, ich habe überhaupt gar keinen Bock gerade auf oberflächliche Gespräche. Also ich hatte gerade keine Lust, mich so groß über das Wetter zu unterhalten oder über die Stadt oder ja, irgendwie so Dinge, die man später wieder vergisst, an Gespräche, an die man sich nicht länger erinnert. Und dann habe ich stattdessen eine tiefere Frage gestellt. Und jetzt ist es interessant, weil ich finde, da ist so ein Clou drin, weil man kann ja einen anderen auch damit überrumpeln, oder? Wenn man sich gerade frisch kennenlernt und sich noch nicht so gut kennt. Aber wie geht das, tiefere Fragen zu stellen, ohne den anderen zu überrumpeln? Ich habe das so gemacht, indem ich gefragt habe, ob es in Ordnung ist. So, ich habe eine Frage im Kopf. Ich weiß gar nicht, ob es gerade passt, aber habt ihr Lust, mit mir da einzutauchen? Und dieser Satz hat alles verändert. Hey, wichtig ist jetzt natürlich, dass du theoretisch auch offen bist für Nein, weil vielleicht sagen die anderen, nee, passt gerade nicht. Okay, passt gerade nicht. So. In meinem Fall haben sie Ja gesagt. Und ich glaube, dass dieser Satz alles verändert hat, weil ich nicht für den anderen entschieden habe, sondern eingeladen habe. Und dann haben wir gesprochen über Schönheit, über Vergänglichkeit, über das Älterwerden, über Kinderwunsch, über Themen, die man vielleicht normalerweise erst ein paar Monate später anspricht. Wenn überhaupt. Denn manchmal, und das kennst du vielleicht aus deinem Leben oder aus Workshops oder aus Frauenkreisen oder so, manchmal hat Tiefe gar nicht so viel mit Zeit zu tun, sondern viel mehr mit Vertrauen. Und dann komme ich zu meinem Learning 4: Offenheit. Offenheit zieht Offenheit an. Ja, ich glaube, dass sich alle Menschen eigentlich nach Echtheit, nach Offenheit sehen. Und dass wir aber im gleichen Atemzug wie darauf warten, dass es der andere sein müsste, der da offen ist und den ersten Schritt macht. Ja, weil wir Angst haben, einfach abgelehnt zu werden für das, was wir wirklich sind. Ja, denn wenn wir unser Herz wirklich öffnen und uns wirklich zeigen, ist es ja viel unangenehmer, wenn jemand kein Interesse hat, weil sich das dann so anfühlt, als würde der vielleicht mehr uns meinen, als wenn wir uns eh nicht so zeigen und öffnen. Doch, und das mache ich jetzt mal ein kurzes Learning, wenn wir uns Tiefe wünschen, dann ist es uns auch an uns, diese Tiefe zu leben. Sei du das, was du dir wünschst in der Welt, und geh so in Begegnungen. Und mein fünftes Learning, ich finde es voll schön, dass Begegnung und Verbundenheit neue Menschen kennenlernen und wie verbunden sich das anfühlt, das ist eine Co-Kreation. Und zwar geht es nämlich nicht darum, dich besonders verletzlich zu zeigen, dass es dann sehr schnell sehr tief wird, sondern es geht viel mehr darum, gemeinsam zu spüren, was braucht dieser Moment, was braucht diese Begegnung, was braucht dieser Mensch, wie viel Nähe ist gerade möglich. Und das dann wie so eine Co-Kreation, wie so ein Tanz zu spüren, dann fühlt sich das verbunden an. Mal führt der eine, mal der andere, mal entsteht Nähe, mal nicht. Und beides ist vollkommen in Ordnung. Also nicht mit dem Vorschlaghammer einfach aufhauen und ja, so eine Offenheit irgendwie herbeizwingen, sondern zu spüren, was ist jetzt gerade da, was, wie fühlt sich dieses jetzt an? Und in diesem Zusammenhang möchte ich mit dir gerne eine Geschichte von einem Abend teilen, den ich nicht so schnell vergessen werde. So, ich saß in einem Restaurant am Bodensee und ich hatte einer Frau geschrieben, ob sie Lust hat, dazuzukommen. Die habe ich hier vor kurzem kennengelernt. Und sie kam dazu. Und dann hatte ich so ein Foto bei Instagram geteilt, wo ich gerade bin. Und dann kam eine Freundin, die auch in der Nähe wohnt, kam noch dazu. Das war ganz schön. Und nach und nach haben so die Menschen von den Nebentischen gefragt, hey, können wir uns dazusetzen? Und auf einmal waren wir wie so eine ziemlich große Runde. Und dabei war auch eine Frau, die in dem Hotel gearbeitet hat, wo wir waren. Und dann hat sie so gesagt, hey, sollen wir dich eigentlich mal so richtig willkommen heißen? Und dann kam sie, ist sie reingegangen ins Hotel und kam mit einer riesigen Wunderkerze. Hat sie angezündet, die hat so gesparkelt, geglitzert und dann hat sie sie mir in die Hand gegeben und hat gesagt, herzlich willkommen am Bodensee. Schön, dass du da bist. Und das ist ein sehr bezeichnender Moment. So, weil ich habe da nicht nur Freude gespürt, sondern auch eine Entspannung. Fast so, als hätte mein Nervensystem so zum ersten Mal gesagt: so, okay, wir dürfen jetzt hier ankommen, okay, wir sind da. Und auch nicht, weil es irgendwie so eine fertige Clique gibt oder was auch immer. Sondern weil ich mich so willkommen und gesehen gefühlt habe. Und ich glaube, das ist es, wonach wir uns wirklich sehen. Nicht das dazugehören um jeden Preis, sondern einfach dieses Gefühl von schön, dass ich da bin. Schön, dass du da bist. Und in meinem Fall in dem Moment war es so wichtig, das reinzulassen. Ja, wenn so Einladungen kommen vom Leben, vielleicht auch durch Fremde, denn ich kannte diese Frau ja, keine Ahnung, eine Viertelstunde vorher oder eine halbe Stunde vorher noch nicht. Und dann nicht zu sagen, nee, braucht nicht, passt schon, sondern das dann reinzulassen. So, hey ja, voll gerne, finde ich voll die schöne Idee, danke. Und das geht doch auch dann, wenn du mit dir selbst im Kontakt dieses Gefühl haben kannst, hey, schön, dass ich da bin. Und vielleicht kennst du das. Ja. Diesen Wunsch nach Verbindung, nach Freundschaft. Und vielleicht denkst du manchmal, hä, wo fange ich überhaupt an? Oder wie geht das? Und ich glaube, die Antwort ist eben wirklich nicht der perfekte Freundeskreis. Sondern diese kleinen Momente, in denen du dich zeigst, in denen du dir und anderen dieses Gefühl gibst von schön, dass du da bist. Schön, dass es dich gibt. Und wenn du es hörst, wenn du spürst, ja, das müssen ja auch nicht immer die Worte sein, es gibt ja verschiedene Liebessprachen, oder? Man kann es auf verschiedene Weisen ausdrücken. Vielleicht auch mit einem, hey, wollen wir Mittagessen gehen? Oder hey, hast du Lust auf einen Spaziergang? Oder so, wenn du das hörst und dass du das auch empfängst und spürst da drin, ist ein, ich mag gerade gern mit dir Zeit verbringen. Ich habe gerade Lust auf Verbindung und auf Begegnung mit dir. Ja. So viel dazu. Ich hoffe, du kannst dir das eine oder andere mitnehmen. Und The Power of Love, also dieser Podcast. Und das Thema dahinter ist einfach so viel größer als romantische Liebe. So, ich habe in den letzten Wochen einfach nochmal so viel über Liebe gelernt. Und zwar über Liebe in kleinen Begegnungen, in einem Spaziergang, in einem gemeinsamen Feuer, in offenen Gesprächen, in einer Wunderkerze. In einem Menschen, der sagt, hey, setz dich zu und so, du. Schön, dass du da bist. Und mag dir dieses Gefühl, diese Erinnerung mitgeben heute, dass Liebe dort beginnt, wo wir einem anderen Menschen wirklich begegnen. Und es ist etwas, was wir wirklich in jede Begegnung hineintragen können. So, und ich habe mir gedacht, vielleicht kennst du jemanden, der gerade umgezogen ist oder irgendwie noch nicht den Weg gefunden hat, in tiefen Begegnungen zu sein, in Freundschaften, in Verbindungen. Sondern leite doch die Folge weiter, leite die Liebe weiter. Denn die Liebe ist eben was, was wir selbst in jede Begegnung hineintragen können. Und vielleicht gibt es ja sogar diesen einen Menschen, von dem du sagst, das kann ich mir voll gut vorstellen, dass er mein Freund oder meine Freundin ist. Und vielleicht ist genau das dein erster Schritt, so diese Folge weiterzuleiten an den anderen, an die andere, gepaart mit dem Satz, schön, dass du da bist oder Lust auf den Spaziergang. Ich mag gerne diese Podcast-Folgen enden mit dem Satz spread the love und dich in diesem Moment noch einladen. Wenn du magst, einen wundervollen Ort auch zum Verbinden. Komm in unsere Facebook-Gruppe zum Podcast The Power of Love. Du bist herzlich willkommen dabei zu sein. Und folg mir gern auf Instagram at evalara.coaching. Alles liebe Eva Lara!